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Sport-Board AG |
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01.03.04
Frauenbundesliga spielt nun
Play-Offs |
Auf ihrer Tagung in Rotenburg an der Fulda hat
die Handball Bundesliga Vereinigung der Frauen (HBVF)
am Sonntag umfassende Regeländerungen
beschlossen. Mit dem Ziel, die Attraktivität der
Liga für die Medien und Zuschauer zu steigern
votierten die Vertreter der Bundesligen heute
mit 21:10 Stimmen für ein neues Spielsystem.
Nach einer einfachen Runde mit zwölf Teams wird
in zwei Sechsergruppen eine Doppelrunde
gespielt, bevor die Meisterschaft und die
Abstiegsfrage im Play-Off System entschieden
werden. Der erste Spieltag der Frauenbundesliga
am Wochenende um den 4. September wird so für
den Frauenhandball der Beginn einer neuen
Zeitrechnung.
"Dieser Schritt war nötig. Um den
Frauen-Handball wieder mehr in den Mittelpunkt
zu rücken, müssen wir das Produkt Handball
attraktiver machen", so Kay-Sven Hähner, der
Manager des HC Leipzig und stellvertretende
Vorsitzende der HBVF. Auch Berndt Dugall zeigte
sich erfreut, dass die Vereine dem neuen System
zustimmten: "Es gibt keine Garantie, aber wir
hoffen unser Produkt für die Medien und die
Zuschauer damit interessanter zu machen", so der
Vorsitzende der HBVF. Vorangegangen war der
Entscheidung eine kontroverse Diskussion, nach
der sich die Vereine mit breiter Mehrheit (21:10
Stimmen) für das neue System aussprachen.
Per Los wurde bereits in Rotenburg die Ansetzung
der ersten Runde vorgenommen und ein vorläufiger
Spielplan erstellt. Nach einer einfachen Runde
von elf Spieltagen wird die Liga in zwei
Sechsergruppen geteilt, die ersten sechs und die
Teams auf den Plätzen sieben bis zwölf bilden
jeweils eine Hauptrundengruppe und treffen in
Hin- und Rückspiel aufeinander, der Sieger
dieser Runde bekommt übrigens einen Platz im
internationalen Wettbewerb zugesichert. Die
sechs Teams der Hauptrundengruppe A und die
beiden Erstplatzierten Team der
Hauptrundengruppe B ziehen in die Play-Offs ein.
In Hin- und Rückspiel wird dann nach
Europacuparithmetik der Meister ermittelt. Die
vier Mannschaften, die den Einzug in die
Play-Offs verpassen, spielen Play-Downs, wobei
die Verlierer der ersten Runde direkt in die
Zweite Liga absteigen, der Sieger aus der
Begegnung der beiden Gewinner hat den
Klassenerhalt sicher, der Verlierer dieses
Vergleichs geht in die Relegation.
Die Belastung der Spielerinnen wird, da die
Anzahl der Spiele für die meisten Vereine gleich
bleibt, nicht steigen. Entlastung schafft die
Liga zudem durch eine Modifizierung im
Pokalwettbewerb. Die ersten vier Teams, die
zugleich an den europäischen Wettbewerben
teilnehmen, steigen erst später in den
Wettbewerb ein. Darüber hinaus wird das Final
Four im Pokal ab der kommenden Saison nicht mehr
am Ende der Spielzeit ausgetragen werden,
sondern bereits im April. Beschlossen wurde des
weiteren eine Reduzierung der Zweiten
Bundesligen von derzeit 15 Mannschaften je
Staffel auf in der kommenden Saison 14, danach
13 und in der Saison 2006/07 12 Teams. Zudem ist
vorgesehen, dass ab der kommenden Saison die
Aufsteiger in die 1. Bundesliga im
Überkreuzvergleich der Nord- und Südstaffel
ermittelt werden.
weitere Informationen auf
www.hbvf.de
unter News
Christian Ciemalla / hbvf.de
geliefert von
[Sport Board]
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14.01.04
Auslosung des
Viertelfinals des DHB-Pokals |
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"Glücksfee" Daniel Weiterer,
eines der besten deutschen Nachwuchstalente im
Wasserball vom Hildesheimer Verein Hellas 1899,
hatte ein glückliches Händchen, denn bei den
meisten Vereinen dürfte ob der Auslosung des
Viertelfinales des DHB-Pokals der Frauen gute
Stimmung herrschen. Der meistzitierte Spruch des
Tages war dennoch: "Der Pokal ist kein
Wunschkonzert, wer nach Riesa will muß den
Gegner schlagen, der kommt." Die Begegnungen
werden am 13./14. März ausgetragen werden.
Berechtigte Hoffnungen auf den
Einzug in das Halbfinale in Riesa macht sich
insbesondere der HC Leipzig, dem das Los ein
Heimspiel gegen Borussia Dortmund bescherte.
"Wir freuen uns, dass wir ein Heimspiel haben.
Dortmund ist mit Sicherheit ein schwerer Gegner,
das hat gesehen, wer beim Bundesligaspiel im
November war und wird", so HCL-Trainer Maik
Nowak und Manager Kay-Sven Hähner fügte noch an:
"Im Achtelfinale gegen Weibern konnten wir schon
für eine schlechtere Leistung in der Vorrunde
der Bundesliga Revanche nehmen, dass wollen wir
nun auch gegen Dortmund." Leipzig geht nach den
zuletzt gezeigten Leistungen als klarer Favorit
in die Begegnung und kann sich sicher sein, dass
auch in Riesa für den HCL im Viertelfinale die
Daumen gedrückt werden, schließlich sorgt die
Nähe von Leipzig für regen Zuschauerzuspruch.
Dortmund wird aber sicherlich versuchen dem
Favoriten ein Bein zu stellen, schließlich hatte
man im November in der Arena in Leipzig ledig
mit vier Treffern Unterschied verloren und dabei
bis zum 18:19 die Begegnung offen gehalten.
Mit dem 1. FC Nürnberg reist
der Tabellenzweite der Bundesliga zum
Zweitligaspitzenreiter PSV Rostock. Trainerin
Ute Lemmel freute sich zwar über das Heimlos,
nicht aber über den Gegner. "Gegen den 1. FC
sind wir krasse Außenseiter. Da muss bei uns
schon alles zusammenlaufen, um nach Riesa zu
kommen", sagte sie. Nicht so schwarz sieht
Handball-Abteilungsleiter Jens Gienapp die
Aufgabe gegenüber der dpa: "Es hätte noch
schlimmer kommen können. Der Pokal hat eigene
Gesetze. Bei unserem Anspruch auf Aufstieg in
die Eliteliga muss man auch mit einem
prominenten Kontrahenten leben können. Die
Chancen stehen 50:50". Nürnbergs Coach Herbert
Müller erfuhr von hw-Redakteur Christopher Monz
auf der Arbeit vom Los: "Ich glaube wir können
zufrieden sein, wir werden Rostock sicher nicht
unterschätzen! Sie sind nächstes Jahr wieder in
der 1.Liga dabei, haben dieses Jahr meiner
Meinung nach eine stärkere Truppe als in der
letzten Erstligasaison, alleine Svetlana
Minewskaja ist eine herausragende Spielerin. Die
lange Anreise nach Rostock hätte ich mir gerne
ersparrt, aber der Pokal ist kein Wunschkonzert
und wer nach Riesa will muß nehmen was kommt.
Und wir wollen nach Riesa." Ähnlich sieht es
seine Spielerin Agnieszka Tobiasz: "Es ist ein
gutes Los für uns, ich bin zufrieden!"
Zufrieden sein wird auch der
FHC Frankfurt/Oder. Zwar ist der Gegner des
Viertelfinals erst noch in der Begegnung
zwischen Zweitligist Wacker Osterwald und dem
TSV Bayer 04 Leverkusen zu ermitteln, doch mit
dem Heimvorteil im Rücken stehen die Chancen auf
eine Teilnahme in Riesa für den Titelverteidiger
erneut gut. Nach der dritten Begegnung stand
somit fest, dass es in der letzten Begegnung ein
Derby geben würde. Im hessischen Duell treffen
der TV Mainzlar und der TV Lützellinden
aufeinander, sicherlich nicht nur für die
Zuschauer eine interessante Begegnung, beide
Teams machen sich berechtigte Hoffnung auf das
Final Four in Riesa.
Das Viertelfinale des
DHB-Pokals der Frauen:
PSV Rostock - 1.FC Nürnberg
FHC Frankfurt/Oder - Sieger aus
Wacker Osterwald / Bayer Leverkusen
HC Leipzig - Borussia Dortmund
TV 05 Mainzlar - TV Lützellinden
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Christian Ciemalla / hbvf.de
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