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Universität Jena Hochschulsport |
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24.06.04 Uni-Studierende
aus Jena international erfolgreich |
Bei
den Studierenden-Weltmeisterschaften im Ringen, die in Polen stattfanden,
konnte der Sportstudent Markus Hamann in der Klasse 120kg einen sehr guten
vierten Platz erkämpfen.
Markus Hamann startet sonst für den TuS Jena. Bei den erstmalig
ausgeschriebenen Studierenden-Europameisterschaften im Beach-Volleyball, die
in Österreich stattfanden, konnten sich die Sportstudentinnen Sylvia Andreas
und Kathrin Winkler überraschend eine Bronzemedaille erspielen. Überraschend
deshalb, weil sie bei den letzten Deutschen Hochschulmeisterschaften „nur“
auf Rang drei gekommen waren. Die beiden Studentinnen spielen ansonsten für
Braugold Erfurt.
[Dr.
H. Kremer]
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22.06.04 Jenaer
Hochschulsport zum Kompetenzzentrum ernannt |
Seit Jahren ist an der Friedrich-Schiller-Universität das "Jenaer
Universitätssportmodell" entwickelt worden. Es ist gekennzeichnet durch eine
sehr enge Verbindung zwischen dem Hochschulsport als Bereich der Universität
und dem Universitätssportverein (USV) als gemeinnützigem Verein des
Landessportbundes Thüringen. So sieht der USV sogar in seiner Satzung als
eine Aufgabe vor, den Universitätssport zu fördern. In drei speziellen
Abteilungen werden Sportangebote, Organisationsformen und
Verwaltungsstrukturen für die Universität entwickelt. Alle übrigen
Abteilungen sind für Jenas Bürger offen. Die Universität ihrerseits
unterstützt den USV unter anderem dadurch, dass sie Sportanlagen
bereitstellt. Auf der Basis von Erbpachtverträgen kann der USV dann
Sportstätten neu bauen oder sanieren.
Diese umfangreiche Zusammenarbeit ist inzwischen mehrfach im Dachverband des
Hochschulsports, dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (ADH),
vorgestellt worden. In Zeiten knapper Kassen, besonders an den Hochschulen,
gibt es nun Überlegungen an anderen Hochschulen, die Jenaer Erfahrungen zu
nutzen. Der ADH hat deshalb den Jenaer Hochschulsport zum "Kompetenzzentrum
des ADH" für die Zusammenarbeit von Hochschulen und Sportvereinen berufen.
Auch der Thüringer Landesrechnungshof hat das Jenaer Modell auf Grund seines
effektiven Einsatzes von Steuermitteln zur Nachahmung empfohlen. "Wir werden
nun unsere Erfahrungen weitergeben und das Jenaer Modell weiterentwickeln",
verspricht Dr. Hans-Georg Kremer. "Eine weitere Funktion des universitären
Sports wird es zukünftig sein", so der Leiter des Jenaer Hochschulsports,
"an der langfristigen Entwicklung der Attraktivität der
Hochschulsportangebote als Standortfaktor für Studierende und
Wissenschaftler zu arbeiten".
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16.06.04 Jenaer
Studentinnen auf Platz drei bei Europameisterschaften |
Als erfolgreichste Nation kehrten die
Beach-VolleyballerInnen von der ersten Beach-Europameisterschaft der
StudentenInnen vom 16.6.-19.6.2004 aus Klagenfurt/Österreich zurück. Das
Damenteam Sylvia Andreas und Kathrin Winkler von der Universität Jena
gewannen das kleine Finale um Platz drei gegen Koutska/Kosakova (Tschechien)
mit 2 : 0 (21: 11; 21: 12). Getoppt wurde dieses tolle Ergebnis allerdings
noch vom Männerteam Michael Schiewe ("Schuschi") und Raimund ("Ray") Wenning.
Sie stand am 19.6.2004 im Endspiel und holten sich in einem fast fehlerlos
gespielten Match mit 21: 12 und 21:15 den Europameistertitel. Gespielt
wurden die erstmals ausgetragenen Europameisterschaften auf dem
Grand-Slam-Gelände der Stadt Klagenfurt direkt am Wörther-See. Bei den
Herren gab es ein 16er-Feld, während die Damen mit11 Teams aus insgesamt 10
Nationen teilnahmen. Am ersten Tag spielte man in Vierer-Gruppen bei den
Herren und in drei Dreier-Pools und einem Zweier-Pool bei den Frauen.
Insgesamt hatten 7 Teams FIVB- bzw. CEV-Punkte, womit das hohe Niveau der
Veranstaltung dokumentiert wird. Beide deutsche Teams mussten gleich im
ersten Gruppenspiel gegen Gegner antreten, die FIVB-Punkte hatten. Während
das Frauenteam im Spiel gegen Österreich I noch zu viel Respekt zeigte und
aufgrund der Eigenfehlerquote mit 2 : 0 verlor, setzten sich die Männer in
einem qualitativ hochwertigen und sehr spannendem Spiel knapp mit 2 : 1
Sätzen gegen das Team Beck/Bleicher (Schweiz I) durch.
Die anderen Gruppenspiele wurden jeweils mit 2 : 0 Sätzen gewonnen, so dass
beide deutsche Teams jeweils im Viertelfinale standen. Hier setzte sich das
Frauenteam Andreas/Winkler gegen das stärker eingeschätzte Team aus
Slowenien mit einem variablen Angriffsspiel souverän durch, während Schwiewe/Wenning
lange Zeit kein Rezept gegen das über sich hinauswachsende zweite Schweizer
Team Bär/Wälchli fanden. Diese servierten in diesem Match insgesamt 10 (!)
Aufschlagasse. Erst im dritten und entscheidenden Satz fand man beim
Spielstand von 9 : 9 zu seinem Spiel und mit zwei erfolgreichen Blocks von "Schuschi"
sowie guter Abwehr- und Angriffsleistung von "Ray" konnte man den Satz und
damit das Spiel zu seinen Gunsten mit 15 : 10 entscheiden. Damit standen
beide Teams im Halbfinale, wo für Sylvia Andreas und Kathrin ("Kiwi")
Winkler der Weg ins Finale durch den späteren Turniersieger Polen (Wrzochol/Slodnik)
versperrt wurde. Beide Sätze verlor man relativ deutlich. "Schuschi" und
"Ray" zeigten den Lokalmatadoren Preuss und Gressl im Halbfinale deutlich,
wer Herr auf Court II ist. Mit druckvollen Aufgaben wurde immer wieder der
Spielaufbau des Gegner empfindlich gestört und damit die Blockarbeit von "Schuschi"
sowie die Defense von "Ray" erheblich erleichtert. Der Einzug ins Finale war
die logische Konsequenz.
EUC-Beachvolleyball-Sieger: Michael Schiewe und Raimung Wenning (v.R. 4. und
5. von links) sowie Sylvia Andreas und Kathrin Winkler auf dem Bild in
orangefarbenen Oberteilen zu sehen
[Dr.
H. Kremer]
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16.06.04 Anja
Rücker und Falk Balzer trainieren beim USV Jena |
Im vergangenen Jahr wurde die Kunststofflaufbahn
des USV Jena e.V. in Betrieb genommen. Für dieses Großprojekt, zusammen mit
einem hochmodernen Fußballplatz, hat der Universitätssportverein aus eigenen
Mitteln ca.
250.000, - Euro aufgebracht. Der Restbetrag wurde vom Land und von der
Agentur für Arbeit finanziert. Inzwischen ist die sogenannte „C- Kampfbahn“
ein beliebter Trainingsort für viele USV- Mitglieder und Hochschulsportler.
Besonders die Ausdauerläufer nutzen diese Anlage regelmäßig, u.a. für eine
neue Halb- und Stundenlaufserie. Dazu kommen der Jenaer Kernberglauf oder
die Bestenkämpfe im Orientierungslauf, die auf dieser Anlage Start und Ziel
eingerichtet haben.
In „nachbarschaftlicher Hilfe“ können die Leichtathleten des
Triathlonvereins, des TUS und des Sportgymnasiums diese Anlage ebenso
kostenfrei nutzen, wie die Organisatoren der Stadt, die für die Ausrichtung
der Deutschen Jugendmeisterschaften am 02. bis 04. Juli 2004 verantwortlich
sind.
Regelmäßige Trainingsgäste sind seit einigen Wochen auch Anja Rücker und
Falk Balzer.
[Dr.
H. Kremer]
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08.06.04 Sportlehrer
treffen sich in Jena |
Seit 1911 werden an der Jenaer Universität
Sportlehrer ausgebildet..
Insgesamt mehr als 6000 haben die „alma mater jenensis“ seitdem mit einem
Sportabschluß verlassen. Seit 2001 organisiert das Institut für
Sportwissenschaft immer Mitte Juni ein „Alumni- Treffen“. In diesem Jahr
findet es am 12.Juni statt. Aufgerufen sind vor allem die
Absolventenjahrgänge 1954 (50 Jahre) und 1979 (25 Jahre), zuzüglich alle
Jahrgänge, die mit der Ziffer 4 enden. Bisher haben sich über 70 Absolventen
zum Treff angemeldet. Älteste Teilnehmerin wird Helga Burghoff aus Apolda
sein, die 1940 in Jena studierte. Vom Jahrgang 1954 haben sich 11
Absolventinnen und Absolventen gefunden, die nach Jena kommen. Mit über 30
AbsolventInnen ist der Jahrgang 1974 am stärksten vertreten.
[Dr.
H. Kremer]
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27.05.04 Größtes
Ballspiel-Turnier erwartet über 1500 Aktive |
Vom
11. – 13. Juni findet mit dem 12. Hanfried-Turnier das größte
Ballspiel-Turnier Mitteldeutschlands in Jena statt. Insgesamt wurden 169
Mannschaften und 120 Einzelsportler in 10 verschiedenen Sportarten gemeldet.
Damit ist dieses Turnier neben dem Jenaer Kernberglauf, der am 16. Oktober
zum 28. Mal stattfindet, die zweite große Breitensportveranstaltung, die der
USV für die Stadt Jena durchführt.
An der Organisation des Turniers unter Leitung von Manfred Rosemann sind der
Hochschulsport der Universität und der Triathlonverein Jena beteiligt. Der
Rektor der Universität, Prof. Dr. Karl-Ulrich Meyn, hat die Schirmherrschaft
übernommen und wird beim Tennisturnier selber mitspielen.
Austragungsort ist vor allem das Universitätssportzentrum in der Jenaer
Oberaue, wo sich auf modernen Plätzen die meisten Teilnehmer einfinden
werden. Mit über 100 Mix-Volleyballmannschaften und 30 Fußball-Teams werden
hier am Sonnabend und Sonntag über 700 Spiele stattfinden. Im Volleyball
werden dazu 20 Anlagen benötigt und eine Vielzahl von Helfern. Insgesamt
sind über 100 Helfer im Einsatz. Der Volley-Turnierleiter Frank Eberhard hat
es dabei am schwersten bis zum Sonntag Nachmittag alles zu schaffen, da die
Platzierungen bis zum letzten Platz ausgespielt werden.
[Dr.
H. Kremer]
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27.05.04 Internationaler
Lehrgang im Jiu-Jitsu in Jena |
Bei de Thüringer Hochschulmeisterschaften, die
von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem USV Jena e. V.
mustergültig auf drei Plätzen durchgeführt wurden, gab es folgende
Ergebnisse.
| Gruppe A: |
Jena |
5:0 |
FH Erfurt |
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Jena |
4:0 |
FH Schmalkalden |
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FH Erfurt |
2:4 |
FH Schmalkalden |
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| Gruppe B: |
Uni Erfurt |
0:0 |
TU Ilmenau |
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TU Ilmenau |
1:2 |
BHU Weimar |
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Uni Erfurt |
1:0 |
BHU Weimar |
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| Halbfinals: |
Jena |
1:0 |
BHU Weimar |
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FH Schmalkalden |
1:0 |
Uni Erfurt |
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| Sp. Platz 3: |
Weimar kampflos an Uni
Erfurt (Wertung 0:3) |
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| Finalspiel: |
Jena |
5:0 |
FH Schmalkalden |
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| Endplatzierungen: |
1. FSU Jena |
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2. FH Schmalkalden |
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3. Uni Erfurt |
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4. BHU Weimar |
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5. TU Ilmenau |
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6. FH Erfurt |
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[Dr.
H. Kremer]
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25.05.04 Internationaler
Lehrgang im Jiu-Jitsu in Jena |
Der
Universitätssportverein Jena war am Wochenende Ausrichter eines Lehrganges
der Europäischen Jiu-Jitsu Union ( EJJU ) mit über 50 Aktiven aus
Mitteleuropa .
Die Selbstverteidigungskunst Jiu-Jitsu stammt aus Japan und ist der Urahn
des wesentlich bekannteren Judo. Die Leitung hatte der Schweizer
Kampfsportlehrer Charlie Lenz ( 8.Dan). Lenz, Technischer Direktor der EJJU
und einer der vielseitigsten und beeindruckendsten Kampfkünstler Europas,
betreibt eine eigene Kampfsportschule. Seine Ausbildung absolvierte er u.a.
während zweier jeweils einjähriger Trainingsaufenthalte bei Großmeistern in
Japan. Seine Spezialität ist Selbstverteidigung mit Schlag-, Stoß- und
Tritttechniken. Krysztof Staniszewski ( 8.Dan) aus Poznan in Polen als
zweiter Referent brillierte mit Techniken des traditionellen Jiu-Jitsu.
Unter der Schirmherrschaft von Hans-Christoph Suhr ( 9.Dan ), Präsident der
EJJU, sorgten eine Stadtführung sowie eine zünftige Party mit Thüringer
Fleisch- und Bierspezialitäten für die kulturelle Umrahmung des Lehrganges.
Wegen der von Tino Berg ( 2. Dan ) hervorragend organisierten Veranstaltung
in einer der modernsten Kampfsporthallen Mitteleuropas soll am
Himmelfahrtswochenende nächsten Jahres wieder ein internationaler Lehrgang
in Jena stattfinden.
[Dr.
H. Kremer]
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