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Biathlonstadion Oberhof |
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Biathlon Stadion am Grenzadler |
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Das
Stadion am Grenzadler in Oberhof befindet sich
drei Kilometer außerhalb des Ortes in Richtung
Schmalkalden.
Dieses Traditionsreiche Stadion ist
Trainingsstätte vieler Spitzenathleten aus
Oberhof. Es ist eines der bestbesuchtesten
Biathlonstadien überhaupt.
Die sportlichen Leistungen und die attraktiven
Wettbewerbe führten in Thüringen und dem
benachbarten Sachsen-Anhalt, Sachsen, Nordbayern
und Osthessen zu einer einzigartigen
Sympathiewelle für den Biathlonsport.
Jährlich treffen sich Athleten aus aller Welt
zum Training und um im Wettkampf Ihre Kräfte zu
messen. Ausschlaggebend dafür sind die
einheimischen Spitzenathleten, die guten
Bedingungen der Anlage und das professionelle
Umfeld der Mitarbeiter.
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Mit Optimismus in die letzte Phase |
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Oberhof
ist gerüstet für den Biathlon-Weltcup im Januar
2001
Oberhof. Der Oberhofer Biathlon-Weltcup
steht zwar noch nicht unmittelbar vor der Tür,
aber in sechs Wochen fällt der erste Startschuss
zur Oberhof-Ruhpolding-Antholz (ORA)Trophy. Wir
sprachen mit Wolfgang Filbrlch, Chef des
Oberhofer Organisationskomitee .
Wie schätzen Sie den Stand der Vorbereitungen
ein?
Wolfgang Filbrich:
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, die wir im
Organisationskomitee im Sommer hatten, haben wir
jetzt Zeitrückstände in der Planung und
Vorbereitung aufgeholt und können mit Optimismus
in die letzte Phase und dann natürlich auch in
den Wettkampf gehen. Mit der Berufung von Ralf
Luther, Landrat des Landkreises
Schmalkalden-Meiningen, in das Präsidium des
Organisationskomitees erhalten wir zudem
prominente Unterstützung und binden gleichzeitig
die Region in dieses Ereignis ein.
strukturiert
worden, um damit der Entwicklung des Weltcups in
den letzten Jahren Rechnung zu tragen und die
Verantwortung auf breitere Schultern zu
verteilen. Wir werden beispielsweise im
Biathlonstadion ein größeres Pressezentrum mit
verbesserten Arbeitsbedingungen anbieten.
Weiterhin bekommen die Joumalisten natürlich die
Möglichkeit, sowohl unmittelbar nach dem
Wettkampf in einer "Mixed zone", als auch
während einer speziellen Siegerpräsentarion die
Sportler ausführlich zu interviewen.
Wieviele Zuschauer erwarten Sie im Januar 2001,
und was wollen Sie ihnen bieten?
Wolfgang Filbrich:
Im Gegensatz zur vergangenen Veranstaltung
findet der Weltcup nicht an fünf, sondern an nur
vier Wettkampftagen statt. Das Wettkampfprogramm
bleibt unverändert - die Zuschauer können in
Oberhof wieder sechs
Entscheidungen
verfolgen. Wir rechnen mit insgesamt 40 000
Zuschauern. Denen wollen wir Verbesserungen im,
Stadion und auf der Strecke bieten.
Beispielsweise werden wir eine größere
Videoleinwand im Stadion installieren. Auch die
Zugänge zu den Loipen werden verbessert und
überschaubarer. Doch so wie zu diesem Weltcup
wird sich das Biathlonstadion in Oberhof zum
letzten Mal bei einem internationalen Wettkampf
präsentieren. Im Hinblick auf die
Weltmeisterschaft im Jahre 2004 beginnt im
kommenden Jahr der Umbau. Verbesserungen gibt es
auch in der unmittelbaren Umgebung des Stadions.
Den Besuchern steht ein größeres Zelt zur
Verfügung. Mit mehr Service wollen wir den
Gästen des Weltcups ein schönes und bleibendes
Erlebnis verschaffen.
Zum Schluss die Frage aller Fragen: Wie soll das
Wetter werden?
Welche
konkreten Veränderungen wurden im
Organisationskomitee vorgenommen?
Wolfgang Filbrich:
Zunächst haben wir die generelle
Veranstaltungsorganisation personell abgespeckt
und in zwei Bereiche gegliedert Logistik und
Öffentlichkeitsarbeit. Wobei wir natürlich nicht
außer Acht gelassen haben, dass hier nicht nur
der eigentliche Wettkampf, sondern auch das
gesamte Umfeld berücksichtigt werden muss. In
diesem Zusammenhang sind Sachgebiete neu
gegliedert und
Wolfgang Filbrich:
Natürlich ist es schwer, heute schon Auskünfte
über das Wetter im Januar 2001 zu geben. Mit
entsprechender Technik sind wir vielleicht nicht
völlig witterungsabhängig und den Wetterlaunen
nicht vollständig ausgeliefert. Mit mehreren
Schneekanonen entlang der Strecke erreichen wir
eine größere Sicherheit, um den Sportlem
zumindest eine Schneegrundlage zu garantieren.
Die letzten Jahre haben gezeigt: Egal, ob die
Sonne scheint oder nicht, der Stimmung und der
Atmosphäre tut das keinen Abbruch.
Gespräch: C. Götze
Quelle:
Freies Wort (Mittwoch, 22. November 2000)
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Spatenstich für Stadionbau am 28. Mai 2000 |
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Thüringens
Sportminister Frank Michael Pietzsch (CDU) und
der Oberhof Bürgermeister Hartmut Göbel haben
gemeinsam mit dem WSV-Präsidenten Günther
Poschinger den ersten symbolischen Spatenstich
für den Umbau des Biathlonstadions in Oberhof
gesetzt. Das
riesige Bauschild direkt
am Parkplatz Grenzadler
enthüllten die Weltmeister und Olympiasieger
Frank Luck und
Katrin Apel und
die diesjährigen Juniorenweltmeister Jenny Adler
und Daniel Graf. Dabei waren auch die
Weltmeister Sven Fischer, Peter Sendel
und Kati Wilhelm
sowie Andrea Henkel, Janet Klein.
Unter den Gästen befand sich mit seiner Hoheit
Prinz Andreas von Sachsen-Coburg
ein Förderer des
Umbaus.(2.v.l.)Der
Umbau des 1982 anlässlich der Armeespartakiade
erbauten und 1993 technisch
erneuerten
Stadions beginnt mit Erdarbeiten, im Sommer soll
dem Rohbau des Funktionsgebäudes begonnen
werden. Künftig 30 Schießbahnen verbessern die
Bedingungen für den Massenstart. Aber auch für
die Zuschauer wird viel getan: 20 000 (12 000
Sitzplätze und 8000 an der Strecke) können
künftig die Wettkämpfe verfolgen. Bisher waren
es 15 000."Die Ausrichtung einer
Weltmeisterschaft bedeutet für eine Region eine
großartige Chance. Sie hat nicht nur sportliche
Bedeutung, sondern ist auch ein wirtschaftlicher
und tourismuspolitischer Faktor ersten Ranges",
sagte Pietzsch anlässlich des symbolischen
Spatenstiches. Der fast 13 Millionen Mark teure
Bau wird mit Landes- und Bundesmitteln in Höhe
von zehn Millionen Mark unterstützt. 1,3
Millionen Mark kommen aus dem Kreisetat des
Landkreis Schmalkalden-Meiningen und 500 000
Mark von der Stadt Oberhof.
Das Stadion soll
bis 2003 zur Generalprobe für die Biathlon-WM
2004 fertiggestellt sein. Auch der Weltcup 2002
fällt nichts ins Wasser. Der Bauablauf wird so
organisiert, dass die Wettkämpfe im Januar 2002
stattfinden können.
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