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Biathlon Stadion am Grenzadler

Das Stadion am Grenzadler in Oberhof befindet sich drei Kilometer außerhalb des Ortes in Richtung Schmalkalden.


Dieses Traditionsreiche Stadion ist Trainingsstätte vieler Spitzenathleten aus Oberhof. Es ist eines der bestbesuchtesten Biathlonstadien überhaupt. 
Die sportlichen Leistungen und die attraktiven Wettbewerbe führten in Thüringen und dem benachbarten Sachsen-Anhalt, Sachsen, Nordbayern und Osthessen zu einer einzigartigen Sympathiewelle für den Biathlonsport.
Jährlich treffen sich Athleten aus aller Welt zum Training und um im Wettkampf Ihre Kräfte zu messen. Ausschlaggebend dafür sind die einheimischen Spitzenathleten, die guten Bedingungen der Anlage und das professionelle Umfeld der Mitarbeiter.

Biathlon-Stadion 2004 aktuell

Es stehen 15 km Wettkampfstrecke im Winter, davon 1,7 km beleuchtet und eine Sommerrollerstrecke von 2,8 km zur Verfügung. Die Anlage ist mit einer Beschneiungsanlage ausgerüstet. Um aber den Anforderungen der WM 2004 gerecht zu werden, wird noch in diesem Jahr mit dem Umbau begonnen. Hauptbaujahr wird 2002 sein. Das Stadion am Grenzadler wird entsprechend dem gültigen Regelwerk der IBU neu gestaltet und somit zu einem der modernsten der Welt:

Vergrößerung des Start- und
   Zielbereiches
Verbreiterung der Wettkampbahnen
   von drei auf sechs Meter
Neugestaltung der Handycuprunden
Untertunnelung der Wettkampfbahnen
Neubau des Regiegebäudes
 

Mit Optimismus in die letzte Phase

Oberhof ist gerüstet für den Biathlon-Weltcup im Januar 2001
Oberhof. Der Oberhofer Biathlon-Weltcup steht zwar noch nicht unmittelbar vor der Tür, aber in sechs Wochen fällt der erste Startschuss zur Oberhof-Ruhpolding-Antholz (ORA)Trophy. Wir sprachen mit Wolfgang Filbrlch, Chef des Oberhofer Organisationskomitee .


Wie schätzen Sie den Stand der Vorbereitungen ein?
Wolfgang Filbrich: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, die wir im Organisationskomitee im Sommer hatten, haben wir jetzt Zeitrückstände in der Planung und Vorbereitung aufgeholt und können mit Optimismus in die letzte Phase und dann natürlich auch in den Wettkampf gehen. Mit der Berufung von Ralf Luther, Landrat des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, in das Präsidium des Organisationskomitees erhalten wir zudem prominente Unterstützung und binden gleichzeitig die Region in dieses Ereignis ein. strukturiert worden, um damit der Entwicklung des Weltcups in den letzten Jahren Rechnung zu tragen und die Verantwortung auf breitere Schultern zu verteilen. Wir werden beispielsweise im Biathlonstadion ein größeres Pressezentrum mit verbesserten Arbeitsbedingungen anbieten. Weiterhin bekommen die Joumalisten natürlich die Möglichkeit, sowohl unmittelbar nach dem Wettkampf in einer "Mixed zone", als auch während einer speziellen Siegerpräsentarion die Sportler ausführlich zu interviewen.

Wieviele Zuschauer erwarten Sie im Januar 2001, und was wollen Sie ihnen bieten?
Wolfgang Filbrich: Im Gegensatz zur vergangenen Veranstaltung findet der Weltcup nicht an fünf, sondern an nur vier Wettkampftagen statt. Das Wettkampfprogramm bleibt unverändert - die Zuschauer können in Oberhof wieder sechs Entscheidungen verfolgen. Wir rechnen mit insgesamt 40 000 Zuschauern. Denen wollen wir Verbesserungen im, Stadion und auf der Strecke bieten. Beispielsweise werden wir eine größere Videoleinwand im Stadion installieren. Auch die Zugänge zu den Loipen werden verbessert und überschaubarer. Doch so wie zu diesem Weltcup wird sich das Biathlonstadion in Oberhof zum letzten Mal bei einem internationalen Wettkampf präsentieren. Im Hinblick auf die Weltmeisterschaft im Jahre 2004 beginnt im kommenden Jahr der Umbau. Verbesserungen gibt es auch in der unmittelbaren Umgebung des Stadions. Den Besuchern steht ein größeres Zelt zur Verfügung. Mit mehr Service wollen wir den Gästen des Weltcups ein schönes und bleibendes Erlebnis verschaffen.

Zum Schluss die Frage aller Fragen: Wie soll das Wetter werden? Welche konkreten Veränderungen wurden im Organisationskomitee vorgenommen?
Wolfgang Filbrich: Zunächst haben wir die generelle Veranstaltungsorganisation personell abgespeckt und in zwei Bereiche gegliedert Logistik und Öffentlichkeitsarbeit. Wobei wir natürlich nicht außer Acht gelassen haben, dass hier nicht nur der eigentliche Wettkampf, sondern auch das gesamte Umfeld berücksichtigt werden muss. In diesem Zusammenhang sind Sachgebiete neu gegliedert und Wolfgang Filbrich: Natürlich ist es schwer, heute schon Auskünfte über das Wetter im Januar 2001 zu geben. Mit entsprechender Technik sind wir vielleicht nicht völlig witterungsabhängig und den Wetterlaunen nicht vollständig ausgeliefert. Mit mehreren Schneekanonen entlang der Strecke erreichen wir eine größere Sicherheit, um den Sportlem zumindest eine Schneegrundlage zu garantieren. Die letzten Jahre haben gezeigt: Egal, ob die Sonne scheint oder nicht, der Stimmung und der Atmosphäre tut das keinen Abbruch.

Gespräch: C. Götze
Quelle: Freies Wort (Mittwoch, 22. November 2000)

Spatenstich für Stadionbau am 28. Mai 2000

Thüringens Sportminister Frank Michael Pietzsch (CDU) und der Oberhof Bürgermeister Hartmut Göbel haben gemeinsam mit dem WSV-Präsidenten Günther Poschinger den ersten symbolischen Spatenstich für den Umbau des Biathlonstadions in Oberhof gesetzt. Das riesige Bauschild direkt am Parkplatz Grenzadler enthüllten die Weltmeister und Olympiasieger Frank Luck und Katrin Apel und die diesjährigen Juniorenweltmeister Jenny Adler und Daniel Graf. Dabei waren auch die Weltmeister Sven Fischer, Peter Sendel und Kati Wilhelm sowie Andrea  Henkel, Janet Klein. Unter den Gästen befand sich mit seiner Hoheit Prinz Andreas von Sachsen-Coburg ein Förderer des Umbaus.(2.v.l.)Der Umbau des 1982 anlässlich der Armeespartakiade erbauten und 1993 technisch erneuerten Stadions beginnt mit Erdarbeiten, im Sommer soll dem Rohbau des Funktionsgebäudes begonnen werden. Künftig 30 Schießbahnen verbessern die Bedingungen für den Massenstart. Aber auch für die Zuschauer wird viel getan: 20 000 (12 000 Sitzplätze und 8000 an der Strecke) können künftig die Wettkämpfe verfolgen. Bisher waren es 15 000."Die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft bedeutet für eine Region eine großartige Chance. Sie hat nicht nur sportliche Bedeutung, sondern ist auch ein wirtschaftlicher und tourismuspolitischer Faktor ersten Ranges", sagte Pietzsch anlässlich des symbolischen Spatenstiches. Der fast 13 Millionen Mark teure Bau wird mit Landes- und Bundesmitteln in Höhe von zehn Millionen Mark unterstützt. 1,3 Millionen Mark kommen aus dem Kreisetat des Landkreis Schmalkalden-Meiningen und 500 000 Mark von der Stadt Oberhof. Das Stadion soll bis 2003 zur Generalprobe für die Biathlon-WM 2004 fertiggestellt sein. Auch der Weltcup 2002 fällt nichts ins Wasser. Der Bauablauf wird so organisiert, dass die Wettkämpfe im Januar 2002 stattfinden können.

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